Diese Pflanze hat viele Fans und das kann ich bei meinen täglichen Gassi Runden mit Emmi immer wieder beobachten. In den meisten Gärten in der Nachbarschaft und im Dorf wachsen Vergissmeinnicht im Beet, in Kübel und Kästen.
Kein Wunder – das Vergissmeinnicht ist in der Pflege sehr unkompliziert, fühlt sich sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten wohl und sieht einfach wunderschön aus. Als Substrat eignet sich torffreie Blumenerde, die ich mit Kompost anreichere. Fühlt sich das Vergissmeinnicht so richtig wohl und wird es nicht zu früh zurückgeschnitten, dann vermehrt es sich durch Selbstaussaat und kann an verschiedenen Plätzen austreiben. Die Pflanze gilt als sehr pflegeleicht, doch ein paar Punkte sind dennoch zu beachten. Im Mittelpunkt der richtigen Pflege steht das Giessen. Gerade in Sommer ist regelmäßiges Giessen sehr wichtig. Die oberste Erdschicht sollte immer erst abgetrocknet sein, bevor man zur Gießkanne greift, doch ertränken sollte man das Vergissmeinnicht nicht. Auch die Düngung ist überschaubar. Im Frühjahr ist Kompost, Hornmehl oder organischer Langzeitdünger ideal und eine weitere Düngung später im Jahr ist nicht mehr notwendig.
Mit einer Wuchshöhe von etwa 15 bis 20 cm eignet sich die Pflanze perfekt für Beetumrandungen, Steingärten oder als zauberhafte Ergänzung in Blumenkästen. Das charmante Gewächs ist nicht nur ein Blickfang für jeden Garten, sondern zieht auch Bienen und Schmetterlinge magisch an. In meinem Garten wachsen Vergissmeinnicht im Beet in einem hübschen Himmelblau, im Steingarten und in den Töpfen in einem intensiven Blauton und ich kann nicht sagen welches mir besser gefällt.
Generell sind Vergissmeinnicht winterhart und vertragen Kälte und Frost. Dennoch kann ein Schutz im Winter empfehlenswert sein, besonders bei jungen Pflanzen im ersten Winter. Reisig, Stroh oder eine Laubschicht rechen aber vollkommen aus. Das Vergissmeinnicht trägt nicht nur einen hübschen Namen, sondern die kleinen Blüten blühen nicht nur reichlich, sondern auch sehr ausdauernd. Für mich ist die Pflanze zu einem unverzichtbaren Frühlingsblüher geworden, der sich mit anderen Sorten sehr gut kombinieren lässt und das im Beet und auch im Kübel.